Was für ein Tag!

Auch heute haben wir gemeinsam wieder ein starkes Zeichen für den Erhalt des Landesklinikums Gmünd gesetzt. Das Interesse, die Unterstützung und die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind überwältigend.

Besonders gefreut hat uns der Besuch des ORF Niederösterreich. Den Beitrag über unsere Initiative könnt ihr heute um 19:00 Uhr bei „Niederösterreich heute“ sehen.

Zur heutigen Veranstaltung im Palmenhaus möchten wir festhalten: Wir waren eingeladen. Dennoch haben wir uns bewusst für den direkten Austausch mit der Bevölkerung am Wochenmarkt entschieden und diesen der Veranstaltung vorgezogen.

Unser Fokus liegt auf der Volksbefragung und auf der Klage zur Einhaltung der im Übergabevertrag von 2004 festgeschriebenen Standortgarantie für das Landesklinikum Gmünd.

Uns interessieren keine KI-generierten Entwürfe und keine Hochglanzpräsentationen. Uns interessieren Fakten. Das einzige konkrete und rechtsverbindliche Fundament in dieser Diskussion ist der Übergabevertrag von 2004, der Gmünd ein öffentliches Krankenhaus mit den dafür vorgesehenen Leistungen garantiert. Genau darauf konzentrieren wir uns.

Befremdlich finden wir die Begleiterscheinungen der letzten Tage. Landesrat Kasser kritisiert wiederholt Patientinnen und Patienten, wenn sie für notwendige Behandlungen Krankenhäuser außerhalb Niederösterreichs aufsuchen. Nicht die Betroffenen müssen sich dafür rechtfertigen – vielmehr sollte sich die Politik die Frage stellen, warum bestimmte Leistungen in Niederösterreich nicht ausreichend verfügbar sind.

Ebenso bemerkenswert ist es, wenn ehrenamtlich engagierte Menschen beim Verteilen von Informationsmaterial von einem ÖVP-Gemeinderat persönlich beschimpft werden. Solche Entgleisungen haben in einer sachlichen Diskussion keinen Platz. Wer zu persönlichen Angriffen greifen muss, liefert damit meist selbst das beste Argument dafür, dass ihm die sachlichen ausgegangen sind.

Scheint es doch, als würden bei manchen die Nerven zunehmend blank liegen. Denn wer von der Aussichtslosigkeit einer Klage wirklich überzeugt ist, hätte persönliche Angriffe und derartige Nebenschauplätze wohl nicht nötig.